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Guten Abend ihr Lieben,

ich möchte diesen, den letzten Abend des Jahres 2015 nutzen, um mich mit etwas an euch zu wenden was mich ziemlich beschäftigt hat.
Mein Blog ist noch jung, sehr jung, noch keinen Monat...und trotzdem habe ich schon Nachrichten erhalten bei Facebook, die mich sehr traurig gemacht haben.
Worum es geht? 
Es geht um die Tatsache, dass ich auf meinem Blog Fleischgerichte und vegane Gerichte präsentiere...Ganz genau, es wird sich daran gestört dass ein "Tiermörder" und " veganer Ökotrottel" übers Essen bloggt und diese beiden Lager verbindet.
Liebe Leute da draußen, ich lebe omnivor...jedoch habe ich einige gesundheitliche Einschränkungen und mag auch nicht immer Fleisch essen. Ich greife dann vorzugsweise in die vegane Ecke. 
Warum stört sich bitte ein Mensch daran, dass jemand beides gern kocht? Weil es nicht zusammen passt?
Muss denn alles im Leben zusammen passen und einer klaren Linie folgen? Nein.
Ich esse was mir schmeckt! Ich koche was ich liebe! Ich teile es gern mit euch!

Hier ist jeder in meiner virtuellen Küche willkommen, egal ob vegan oder omnivor! 
Ich habe viele vegane Freunde, für die ich gern koche. Es ist für mich alles kein Problem. Ich mag den Menschen und nicht seine Essgewohnheiten!
Ich behandel Menschen immer, wie ich auch behandelt werden möchte: Mit Respekt!
Genau Das erwarte ich auch von meinen Mitmenschen.
Liebe Fleischesser da draußen: Versucht euch doch mal an einer veganen Kleinigkeit! Es ist nicht langweilig und meist richtig lecker!
Liebe Veganer, akzeptiert doch auch ein Stück weit dass nicht jeder Mensch für die vegane Küche geschaffen ist. Missioniert nicht, sondern ladet ein. ;) Wenn jeder Mensch über seinen Schatten springt, können Brücken zwischen Menschen gebaut werden. :)

Was ich eigentlich sagen möchte: Seid doch bitte alle ein wenig netter zueinander und hört auf das jeweilige Ernährungskonzept nieder zu breschen... Das hilft niemandem, im Gegenteil.

Und nein, es ist noch kein Fleischi gestorben weil er bei Veganern zum Essen eingeladen wurde...im Gegenteil!

Das war mein kleines Wort zum Jahresende.
Ich wünsche allen ein leckeres Jahr 2016. Kommt gut rüber!

Ich drücke euch
Herrlich UN Kompliziert
Silvester machen wir dieses Jahr Raclette...Ich wollte ja lieber Schaschlik...aber egal.
Jedenfalls habe ich den heutigen Tag mit vorbereiten verbracht. Dabei ist unter Anderem diese Leckerei entstanden die morgen, gut durchgezogen, auf dem Grill Platz findet.
Geht schnell, schmeckt wirklich lecker und ist vegan...Falls ihr vegane Gäste habt, ein gutes Argument. :)



Wir brauchen:

- Frische Kräuter, Thymian, Salbei und Rosmarin
- Knoblauch
- Bio Kartoffeln, kleine
- Olivenöl

So gehts: 

Die Kartoffeln putzen wir sauber und kochen sie mit etwas Kräutersalz bissfest, gar. (Sprich: Nicht zu weich, aber durch)
Während die Kartoffeln kochen, geben wir ordentlich Olivenöl in eine Pfanne und schnippeln die Kräuter und den Knoblauch klein. Diese leckeren Aromabomben geben wir in das Öl und erwärmen es. (Ja, erwärmen...nicht rösten.)





Sind die Kartoffeln fertig gekocht, halbieren wir die Knöllchen und geben diese in eine Schüssel (Ich nehme die Schüssel, in der ich sie dann auch auf dem Tisch platziere...Spart Abwasch). Nun kommt das Öl - Kräuter - Knoblauch Gemisch über die Kartoffeln. Alles durchmengen und dann mit Klarsichtfolie abdecken und für  8 Stunden ziehen lassen. (Bitte kühl, aber nicht im Kühlschrank.

Sie können in den Racletteförmchen, aber auch oben auf dem Grill platziert werden.

Guten Appetit, ihr Lieben.

:)
Fast jeder liebt Nudeln. Selbstgemacht sind uns keine Grenzen gesetzt und zudem können wir so auch auf Dinge verzichten, die wir nicht so gut vertragen. Daher ist dieses Rezept heute mal: VEGAN.


Nudelteig für 3 Personen:

410g Hartweißengrieß
190ml heißes Wasser

Gebt einfach den Grieß in eine Schüssel und macht eine kleine Mulde in die Mitte. Nun gebt ihr in Diese, das heiße Wasser.
Mit dem Mixer, mit  Knethaken, Mixt ihr nun alles gut durch. 
Nun knetet ihr alles mit euren Händen zu einem Teig und lasst diesen, in Frischhaltefolie gewickelt, 45 Minuten im Kühlschrank verweilen.

Jetzt kneten wir den Teig noch mal gut durch. Er muss elastisch sein und darf nicht kleben, dann könnt ihr ihn durch eine Nudelmaschine jagen oder ihr habt sowas Tolles nicht....wie ich....dann nehmt ein Nudelholz und gönnt euch ordentlich Armtraining, denn er Teig muss dünn ausgerollt werden. 
Dann könnt ihr ihn so formen wie ihr mögt. Ich habe Bandnudeln geschnitten.

Gekocht werden sie 3 Minuten in nicht sprudelnd kochendem Wasser...Sie zerreißen euch sonst.

Diese Nudeln könnt ihr auch eine Woche bei Zimmertemperatur trocknen lassen und dann wie handelsübliche Nudeln aufbewahren. 
Ich mag sie am Liebsten frisch. :)


Ich bin Pesto Suchti und selbstgemacht schmeckt es umso besser.
Es ist lecker, du weißt was drin ist uuuund du kannst es im Kühlschrank ruhig ein paar Tage verweilen lassen.




Wir werfen

drei Hände voll Rucola

eine Hand voll Pinienkerne
zwei Hände voll geraspelten Parmesan
eine Zehe Knoblauch
etwas Salz und Pfeffer
und ein halbes Glas wertiges Olivenöl

in ein hohes Gefäß und rücken dem Ganzen mit dem Pürrierstab beileibe, bis die Masse eure gewünschte Konsistenz hat. Ist es auch zu "fest", nehmt einfach etwas mehr Öl.

Dieses Pesto kann euch durch eine Woche begleiten, mit vielen tollen Rezepten. Im Kühlschrank aufbewahrt und mit etwas Öl übergossen, hält sich das Ganze wirklich gut.

Es folgen natürlich leckere Rezeptideen mit diesem Pesto :)

Nein, ihr seid keine Idioten. Man sagt ja oftmals: "Ich bin zu blöd für...".
Das galt bei mir tatsächlich jahrelang für Hefeteig. In meiner Jugend bin ich immer verzweifelt. Dabei ist es wirklich ein Klacks, wenn man den Dreh raus hat und sich vor allem Zeit lässt. Jep, genau... Z E I T. Hefeteig mag keinen Stress, er ist ein ruhiger Geselle. 
Wie ich den normalen Hefeteig mache, zeige ich euch zu einem anderen Zeitpunkt.
Heute geht es hier um Pizzateig. Ja, der ist absolut idiotensicher...Ich verspreche es. Ihr müsst nur einfach alles genau so machen wie ich es hier schreibe. Ganz easy... und schmeckt genauso lecker wie der beim Italiener!



So und los gehts mit den Zutaten, sind ganz wenige:

300g Mehl (ich backe immer mit dem Aurora Weizenmehl...jeder hat ja so seinen Favoriten)
130 ml Wasser
4 EL Olivenöl
1/2 TL Salz
1/4 Würfel Hefe (Hefe halbieren, Hälfte noch mal halbieren...tadaaa...viertel)
ein sauberes Geschirrtuch 
einen dicken Holzkochlöffel oder etwas Ähnliches

So und nun wird es wirklich einfach.

Das Wasser MUSS lauwarm sein und ich meine damit lauwarm...handwarm. Bist du dir nicht sicher mit der Wärme, nimm lieber etwas kühler. Hefe mag es nicht zu heiß...Will heißen: Wird sonst nix.
In dieses wirklich lauwarme Wasser krümelst du nun die Hefe und verrührst das Ganze, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Ja, auflösen....Ganz. Nun kommt das Öl hinzu und dann kurz umrühren. Oma sagt immer Hefe mag keine Fette. Sie hasst aber im Grunde nur Butter und Margarine im Direktkontakt. Keine Panik, rein damit...kurz rühren. Bei Seite stellen.

Das Mehl kommt in eine Schüssel, Salz drauf... und darauf kommt nun das Hefewasser mit dem Öl.
Nun kommen die Knethaken an den Mixer und du knetest damit die Masse ordentlich durch.
Der Teig ist dann genau richtig, wenn er nicht mehr um jeden Preis am Haken kleben bleiben möchte.

Worst Cases und Lösungen:

Teig krümelt: Etwas Öl hinzu und weiter mixen.
Teig klebt: Mehr Mehl hinzu, immer nur Löffelchenweise. 

So. Jetzt gehts richtig los. Forme den Teig zu einer Kugel, knete falls er noch nicht homogen ist kurz durch und lege ihn zurück in die Schüssel.

Jetzt schaltest du den Ofen an... Ober- Unterhitze...und zwar auf UNTER 50 Grad...Ja das geht. Zwischen 25/30 Grad ist super. Du denkst der Ofen beginnt bei 50? Nein, der kann auch weniger...Das Rädchen nur ein Nü drehen. Alles fein.
Im Ofen hast du das Rost auf der mittleren Schiene.

Jetzt machst du das Geschirrhandtuch nass, mit warmen Wasser und wringst es gut aus. Dieses Tuch legst du über die Schüssel und schlägst es nach unten um

Soooo und jetzt verfrachtest du den Teig in den Ofen auf das Rost, mit dem Tuch darüber. Alles richtig, das muss so sein.
Jetzt schnappst du dir den Holzkochlöffel und klemmst ihn beim Schließen der Ofenklappe einfach dazwischen, so dass der Ofen nicht vollständig geschlossen ist.

Puuuuuh, war einfach oder? Jaaaa, jetzt wird es doof für Ungeduldige:

Nimm dir ein gutes Buch, koche dir einen Tee und entspanne etwas...Schau gern... Alternativ gehst du Zocken, da vergisst man eh die Zeit... Whatever, beschäftige dich einfach mal 50 Minuten anderweitig.

Dann wanderst du zum Ofen, holst deinen Teig heraus, entfernst das Geschirrtuch und erfreust dich an deinem toll aufgegangenem Hefeteig. Klopf dir selbst auf die Schulter.

Jetzt kannst du den Teig normal weiter verarbeiten. Bitte immer auf etwas Mehl ausrollen. Mit einem NudelHOLZ geht es am Besten, ja...die aus Holz...kein Alu, kein sonstwas...

Ich rolle den Teig immer recht dünn aus, unter 4mm. Und belege ihn dann wie ich möchte. Gebacken wird er auf der höhsten Stufe, die mein Herd zu bieten hat...Ich würde dir gern sagen wie viel das ist...aber die Anzeige ist ziemlich verwaschen. Fertig ist er dann, wenn er goldbraun ist.

Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Ausprobieren.
Ich muss euch etwas gestehen...ja, es ist ernst...
ICH KANN STOLLEN UND STOLLENGEBÄCK NICHT AUSSTEHEN!

Ja, es tut mir Leid...aber ich hasse Rosinen, Geleezeug und diese schlonzige Konsistenz. Ich entschuldige mich bei allen Stollenliebhabern dafür...Ehrlich... Tut mir auch Leid Oma, dass ich dir das früher nie gesagt habe wenn du uns die Ministollen mitgebracht hast...Die hat der Hund verschnasselt... *duck*

Nunja, aber für jeden der gern etwas leckeres, kuchiges im Advent mag...ja...für den habe ich hier ein anderes, tolles Rezept auf Lager. 
Es ist ein super lockeres, saftiges Küchlein mit Karamel- und Speculatiusnoten. Einfach lecker und wirklich easy zu machen.
Der haken? Tja...Pack deinen Mixer ein (ok, für den Eischnee darfst du ihn rausholen) und hol den guten alten Kochlöffel aus Holz heraus...und einen Schneebesen, denn hier gehts ab mit purer Muskelkraft...wie bei Uroma.



Und das brauchen wir für die Küchlein:

200 g richtig weiche Butter. Am Besten über Nacht rauslegen und nicht mit der Mikrowelle vergewaltigen.
150 g Zucker 
1 Pck. Vanillezucker 
2 EL milden Whiskey (Essen Kinder mit, nehmt einfach O-Saft oder Wasser)
6 Eigelb
6 Eiweiß 
100 g Zucker 
280 g Weizenmehl, 405er
3 TL Spekulatiusgewürz
 ½ Pck. Backpulver 
50 ml Karamelsirup in
50ml lauwarme Milch gerührt.
30 g Kakaopulver, das Dunkle zum Backen ;)
Puderzucker zum verzieren 

Und los gehts:

Die Butter wird nun mit 150g Zucker, dem Whisky und dem Vanillezucker schön cremig gerührt, ja...mit dem Schneebesen. Das geht wirklich flott.
Nun gibst du unter Rühren die Eigelbe in die Masse, nacheinander. Immer erst eins reinrühren.
Die Eiweiß schlägst du nun steif mit den 100g Zucker. Ja, hier darfst du einen Mixer nehmen. Hihi. Erst das Eiweiß halb steif schlagen, dann den Zucker hinzu.
Jetzt vermischt du das Mehl mit dem Backpulver und dem Spekulatiusgewürz.
So, nun gehts los.
Schnapp dir deinen Kochlöffel, am Besten einen mit Loch und gib ein wenig Mehl (sieben)
auf die cremige Eigelbmasse, dann einen Schluck von dem Karamell-milch Gemisch und einen großen Klecks Eischnee... Hebe es langsam unter die Masse. Schön unterschlagen. Diesen Vorgang wiederholst du so lange, bis  Mehl, Karamellmilch und Eischnee verbraucht sind.
Nun einfach den Teig halbieren und das Kakaopulver unter die eine Hälfte heben.

Gebacken werden die Küchlein in den 6er Küchlein Formen, die gibt es u.a. auch von Dr. Oetker. Einfach den Teig wie bei einem normalen Marmorkuchen hineinfüllen (ca. 3/4 voll) und bei 170 Grad ca. 15 - 20 Min backen. Bitte macht zwischendurch den Stäbchentest.

Zum Schluss könnt ihr den Kuchen glasieren, oder klassisch mit Puderzucker verzieren.
Neben Omas leckeren Butterkeksen gibt es ein Gebäck, welches ich seit meiner Kindheit liebe: Hobelspäne. 
Jedes Jahr habe ich sie mir von meiner Oma zum Geburtstag gewünscht und natürlich auch bekommen. Sie waren für mich immer das Größte. 2008 ist Oma verstorben und ich habe sie mir nur ab und an noch von meiner Mama gewünscht oder selbst gemacht... Aber das ist natürlich nicht das Gleiche, wenn ihr versteht...
Nun, ich habe mir gedacht: "Back sie doch einfach mal und servier sie dann deinem Mann, vielleicht schmecken sie ihm ja genauso gut und du kannst sie dann öfter machen..."
Gesagt getan, und ja: Sie schmecken ihm...und ich habe als ich den Geschmack auf der Zunge hatte, einen kleinen Flashback in die gute Alte Zeit.
Das Rezept möchte ich gern mit euch teilen und vielleicht mögt ihr sie ja auch so gerne. 
Wenn ihr Kinder habt: Kinder lieben die Teilchen, jedenfalls jedes Kind welches mir bisher begegnet ist.
Das Ganze wird auch eine ordentliche Portion ;)



Und für die Hobelspäne brauchen wir:

Teig:

500g Weizenmehl
1 gestr. TL Backpulver
100g Zucker
etwas Backöl Zitrone
1 Fläschchen Backaroma Rum
3 Eier
4 EL Milch
125g Butter oder Margarine

Zum Ausbacken:
Öl, Kokosfett oder Schmalz (Ich nehme immer eine normale Fettstange)
einen großen Topf

Zum Bestäuben:
Puderzucker

Jetzt wird es Oldschool... ;)

Das Mehl und das Backpulver in ein Sieb geben und auf die Arbeitsfläche sieben. Dann drücken wir mit dem Handrücken eine Mulde in das Gemisch und geben in diese: Alle restlichen Zutaten bis auf die Butter, denn die wird in kleinen Flocken an die Seite gegeben.
Nun wird das Ganze von Innen nach Außen zu einem geschmeidigen Teig geknetet. Jap, geknetet...Dauert ca. 5 - 10 Minuten.
Derweil erhitzen wir das Fett im Topf.
Nun wird der Teig dünn ausgerollt (unter 5mm) und in Streifen geschnitten. Ca. 3cm breit und 5cm lang. In der Mitte machen wir einen Schnitt und ziehen das eine Ende des Steifens durch den entstehenden Schlitz. Dadurch bekommen sie Späne die schöne Form.

Jetzt wird das Ganze im Fett ausgebacken und zwar zu einem leichten Goldbraun. Bitte lasst sie nicht zu dunkel werden. Es ist ein mürbes Gebäck, welches schnell zu dunkel wird und Das schmeckt leider nicht. 
Dann auf etwas Küchenpapier gut abtropfen lassen. Ich lege sie alle nebeneinander und lasse sie dort, bis alle gebacken sind.

Zum Schluss werden die leckeren Späne mit Puderzucker bestäubt und sind dann fertig.

Ich wünsche euch ganz viel Freude beim Nachbacken und Genießen.