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Kennt ihr noch diese leckeren Pizzastangen vom Bäcker? Ja? Dann wisst ihr auch, dass sie mittlerweile echt teuer geworden sind...Man kann sie viel besser und leckerer selbst machen. Das Grundrezept für den Teig ist vegan. Die Füllung variabel. 
Man kann ihn super vorbereiten und durch die vielen Möglichkeiten zu füllen jedem Besuch gerecht werden.



Hier ist das Basisrezept für euch:

- 500g Dinkelvollkornmehl oder Roggenvollkornmehl
- 1 TL Kräutersalz
- 1 TL Chili
- 1 TL Paprikapulver (edelsüß)
- 1 TL Zwiebeln (granuliert oder stückig)
- 1 TL Pfeffer ( kurz im Mörser zerstoßen)
- 1 TL Rosmarin
- 2 TL Kräuter der Provence
- 1 Päckchen fertigen Sauerteig (z.B. Seitenbacher)
- 1/4 von einem Hefewürfel
- 200 ml lauwarmes Wasser
- 1 EL Olivenöl

So geht´s:

Löst die Hefe im lauwarmen Wasser auf und gebt einen Schuss Olivenöl dazu.
Mischt alle trockenen Zutaten zusammen und macht eine Mulde in die Mitte, dort kommt der Sauerteig hinein. Nun gießt ihr das Wasser- Hefegemisch dazu und knetet alles zu einem Teig. 
Diesen lasst ihr 40 Minuten an einem warmen, nicht zugigem Ort gehen ( Bitte mit einem feuchten Tuch abdecken)

Nun könnt ihr den Teig entweder so ausrollen, zu Stangen formen und backen (200 Grad für ca 20 Minuten)...oder ihr füllt ihn noch lecker.






Dieses Rezept liebe ich total. Warum? Weil ich als Mensch mit Lactoseproblem es ohne Probleme essen kann und meine veganen Freunde auch. 
Es ist wirklich simpel und schnell gemacht, wenn man mal von den "Gehzeiten" absieht :) 
Es passt ideal auf jedes Buffet und zu jeder Brotzeit. 


Wir brauchen:

2 kleine Zwiebeln
500g Dinkelmehl
250ml lauwarmes Wasser
1 Päckchen Trockenhefe (Hefe ist vegan, nachzulesen auf div. Veganblogs)
1 Päckchen Seitenbacher Natursauerteig (der ist vegan, nachzulesen auf der Seitenbacher Homepage)
2 TL Salz
wer mag: Pinienkerne


Und so gehts:

Die Zwiebeln würfeln und in Öl anbraten. Vom Herd nehmen.

Für den Teig erst alle trockenen Zutaten miteinander vermengen, nun den Sauerteig dazu geben, dann das Wasser und zum Schluss die Zwiebeln incl dem Öl in dem sie gebraten haben. Alles gut miteinander verkneten und in einer Schüssel für 30 Minuten (abgedeckt) gehen lassen. Unten seht ihr den Teig vor und nach dem "Gehen"




Jetzt formt ihr aus dem Teig zwei Baguettes und schneidet diese an der Oberfläche ein. Lasst sie noch ein Mal für 20 Minuten gehen.
Zum Schluss wird der Teig mit Wasser bepinselt und die Pinienkernchen aufgestreut.
Schiebt das ganze in den Ofen. Bei mir ist es Ober-Unterhitze, 200 Grad für ca. 20-30 Minuten. Schaut zwischendurch mal nach den Baguettes. Fertig sind sie, wenn sie hohl klingen beim "Draufklopfen".

Viel Freude beim Nachbacken und guten Appetit. :)

Silvester machen wir dieses Jahr Raclette...Ich wollte ja lieber Schaschlik...aber egal.
Jedenfalls habe ich den heutigen Tag mit vorbereiten verbracht. Dabei ist unter Anderem diese Leckerei entstanden die morgen, gut durchgezogen, auf dem Grill Platz findet.
Geht schnell, schmeckt wirklich lecker und ist vegan...Falls ihr vegane Gäste habt, ein gutes Argument. :)



Wir brauchen:

- Frische Kräuter, Thymian, Salbei und Rosmarin
- Knoblauch
- Bio Kartoffeln, kleine
- Olivenöl

So gehts: 

Die Kartoffeln putzen wir sauber und kochen sie mit etwas Kräutersalz bissfest, gar. (Sprich: Nicht zu weich, aber durch)
Während die Kartoffeln kochen, geben wir ordentlich Olivenöl in eine Pfanne und schnippeln die Kräuter und den Knoblauch klein. Diese leckeren Aromabomben geben wir in das Öl und erwärmen es. (Ja, erwärmen...nicht rösten.)





Sind die Kartoffeln fertig gekocht, halbieren wir die Knöllchen und geben diese in eine Schüssel (Ich nehme die Schüssel, in der ich sie dann auch auf dem Tisch platziere...Spart Abwasch). Nun kommt das Öl - Kräuter - Knoblauch Gemisch über die Kartoffeln. Alles durchmengen und dann mit Klarsichtfolie abdecken und für  8 Stunden ziehen lassen. (Bitte kühl, aber nicht im Kühlschrank.

Sie können in den Racletteförmchen, aber auch oben auf dem Grill platziert werden.

Guten Appetit, ihr Lieben.

:)
Fast jeder liebt Nudeln. Selbstgemacht sind uns keine Grenzen gesetzt und zudem können wir so auch auf Dinge verzichten, die wir nicht so gut vertragen. Daher ist dieses Rezept heute mal: VEGAN.


Nudelteig für 3 Personen:

410g Hartweißengrieß
190ml heißes Wasser

Gebt einfach den Grieß in eine Schüssel und macht eine kleine Mulde in die Mitte. Nun gebt ihr in Diese, das heiße Wasser.
Mit dem Mixer, mit  Knethaken, Mixt ihr nun alles gut durch. 
Nun knetet ihr alles mit euren Händen zu einem Teig und lasst diesen, in Frischhaltefolie gewickelt, 45 Minuten im Kühlschrank verweilen.

Jetzt kneten wir den Teig noch mal gut durch. Er muss elastisch sein und darf nicht kleben, dann könnt ihr ihn durch eine Nudelmaschine jagen oder ihr habt sowas Tolles nicht....wie ich....dann nehmt ein Nudelholz und gönnt euch ordentlich Armtraining, denn er Teig muss dünn ausgerollt werden. 
Dann könnt ihr ihn so formen wie ihr mögt. Ich habe Bandnudeln geschnitten.

Gekocht werden sie 3 Minuten in nicht sprudelnd kochendem Wasser...Sie zerreißen euch sonst.

Diese Nudeln könnt ihr auch eine Woche bei Zimmertemperatur trocknen lassen und dann wie handelsübliche Nudeln aufbewahren. 
Ich mag sie am Liebsten frisch. :)


Nein, ihr seid keine Idioten. Man sagt ja oftmals: "Ich bin zu blöd für...".
Das galt bei mir tatsächlich jahrelang für Hefeteig. In meiner Jugend bin ich immer verzweifelt. Dabei ist es wirklich ein Klacks, wenn man den Dreh raus hat und sich vor allem Zeit lässt. Jep, genau... Z E I T. Hefeteig mag keinen Stress, er ist ein ruhiger Geselle. 
Wie ich den normalen Hefeteig mache, zeige ich euch zu einem anderen Zeitpunkt.
Heute geht es hier um Pizzateig. Ja, der ist absolut idiotensicher...Ich verspreche es. Ihr müsst nur einfach alles genau so machen wie ich es hier schreibe. Ganz easy... und schmeckt genauso lecker wie der beim Italiener!



So und los gehts mit den Zutaten, sind ganz wenige:

300g Mehl (ich backe immer mit dem Aurora Weizenmehl...jeder hat ja so seinen Favoriten)
130 ml Wasser
4 EL Olivenöl
1/2 TL Salz
1/4 Würfel Hefe (Hefe halbieren, Hälfte noch mal halbieren...tadaaa...viertel)
ein sauberes Geschirrtuch 
einen dicken Holzkochlöffel oder etwas Ähnliches

So und nun wird es wirklich einfach.

Das Wasser MUSS lauwarm sein und ich meine damit lauwarm...handwarm. Bist du dir nicht sicher mit der Wärme, nimm lieber etwas kühler. Hefe mag es nicht zu heiß...Will heißen: Wird sonst nix.
In dieses wirklich lauwarme Wasser krümelst du nun die Hefe und verrührst das Ganze, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Ja, auflösen....Ganz. Nun kommt das Öl hinzu und dann kurz umrühren. Oma sagt immer Hefe mag keine Fette. Sie hasst aber im Grunde nur Butter und Margarine im Direktkontakt. Keine Panik, rein damit...kurz rühren. Bei Seite stellen.

Das Mehl kommt in eine Schüssel, Salz drauf... und darauf kommt nun das Hefewasser mit dem Öl.
Nun kommen die Knethaken an den Mixer und du knetest damit die Masse ordentlich durch.
Der Teig ist dann genau richtig, wenn er nicht mehr um jeden Preis am Haken kleben bleiben möchte.

Worst Cases und Lösungen:

Teig krümelt: Etwas Öl hinzu und weiter mixen.
Teig klebt: Mehr Mehl hinzu, immer nur Löffelchenweise. 

So. Jetzt gehts richtig los. Forme den Teig zu einer Kugel, knete falls er noch nicht homogen ist kurz durch und lege ihn zurück in die Schüssel.

Jetzt schaltest du den Ofen an... Ober- Unterhitze...und zwar auf UNTER 50 Grad...Ja das geht. Zwischen 25/30 Grad ist super. Du denkst der Ofen beginnt bei 50? Nein, der kann auch weniger...Das Rädchen nur ein Nü drehen. Alles fein.
Im Ofen hast du das Rost auf der mittleren Schiene.

Jetzt machst du das Geschirrhandtuch nass, mit warmen Wasser und wringst es gut aus. Dieses Tuch legst du über die Schüssel und schlägst es nach unten um

Soooo und jetzt verfrachtest du den Teig in den Ofen auf das Rost, mit dem Tuch darüber. Alles richtig, das muss so sein.
Jetzt schnappst du dir den Holzkochlöffel und klemmst ihn beim Schließen der Ofenklappe einfach dazwischen, so dass der Ofen nicht vollständig geschlossen ist.

Puuuuuh, war einfach oder? Jaaaa, jetzt wird es doof für Ungeduldige:

Nimm dir ein gutes Buch, koche dir einen Tee und entspanne etwas...Schau gern... Alternativ gehst du Zocken, da vergisst man eh die Zeit... Whatever, beschäftige dich einfach mal 50 Minuten anderweitig.

Dann wanderst du zum Ofen, holst deinen Teig heraus, entfernst das Geschirrtuch und erfreust dich an deinem toll aufgegangenem Hefeteig. Klopf dir selbst auf die Schulter.

Jetzt kannst du den Teig normal weiter verarbeiten. Bitte immer auf etwas Mehl ausrollen. Mit einem NudelHOLZ geht es am Besten, ja...die aus Holz...kein Alu, kein sonstwas...

Ich rolle den Teig immer recht dünn aus, unter 4mm. Und belege ihn dann wie ich möchte. Gebacken wird er auf der höhsten Stufe, die mein Herd zu bieten hat...Ich würde dir gern sagen wie viel das ist...aber die Anzeige ist ziemlich verwaschen. Fertig ist er dann, wenn er goldbraun ist.

Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Ausprobieren.
Wir lieben Knoblauch. Da die lecker würzige Knolle zu so vielen Gerichten passt, teile ich hier mein Rezept mit euch. 
Es geht vor allem super schnell und ist auch sofort einsatzbereit. 
Als was? Unter Anderem als:

- Würzige, kalte Soße
- Marinade für Fleisch
- Warme Soße zu Nudeln

und und und.....

So wird sie gemacht:

Zutaten:

- Rucola
- ca. 200ml Olivenöl
- Knoblauch (so viel ihr wollt)
- evtl Chili (wir mögen es schärfer)
- etwas Meersalz
- etwas Pfeffer

Salz und Pfeffer im Mörser zerstoßen und bei Seite stellen


 Nun alle restlichen Zutaten in ein hohes Gefäß geben Das Öl am Besten zum Schluss.


Jetzt wird alles mit einem Pürrierstab zu einer homogenen Masse pürriert und in ein Glas gegeben. 

Im Kühlschrank hält sie sich gut eine Woche und passt zu unglaublich vielen Speisen.

Viel Spaß beim Nachmachen. :)

Pommes mag fast jeder gern, nur schmecken die meisten Gekauften eher fad und der Geschmack von Kartoffel ist meist...kaum gegeben.
Selbstgemachte Pommes schmecken nicht nur besser, sie sind auch im Gegensatz zu den meisten Industriefritten: VEGAN!


Die Zubereitung ist super einfach, wir brauchen:

- Eine Stange Pflanzenfett, wer nicht auf Palm als Inhaltsstoff steht kennt sicher einiger Alternativen. 
- Festkochende, große, Bio Kartoffeln. Ich nehme für 2 Personen immer 3-4 Kartoffeln.

Und los geht´s:

Kartoffeln waschen, kurz abtrocknen und dann in die gewünschte Form schneiden. Die Kartoffeln geben wir nun in eine Schale mit Wasser. Ich lasse sie dann meist eine halbe Stunde so stehen und lasse in der Zeit das Fett in einem großen Topf aus Gusseisen schmelzen.
Nun wird das Wasser abgegossen und die Kartoffeln etwas mit Zewa trocken getupft. 
Ist das Fett heiß, wenn kleine Blasen an einem Kochlöffel aufsteigen, werden die Pommes in das Fett gegeben. Dort bleiben sie für die erste Runde für ca. 8-10 Minuten.
Dann fische man die Pommes aus dem Fett, vorsicht heiß (geht am Besten mit einem Schaumlöffel aus Edelstahl), aus dem Fett und lässt sie auf Zewa gut abtropfen.
Nun kommen sie für die zweite Runde in das Fett. Dort lasse ich sie so lange, bis sie den gewünschten Bräunngsgrad erreicht haben.
Nun werden sie nochmals auf ein Zewa gelegt zum Abtropfen und können dann mit Gewürzen nach Gesmack, serviert werden. Ich serviere gern in einer Tonschale auf Backpapier, dies saugt auch noch etwas Fett auf und die Pommes liegen nicht so schwer im Magen.

Guten Appetit :)








Dieses leckere, und vor allem schnell gemachte, Kräutersalz ist nicht nur ein Allrounder in der Küche...Nein, es ist auch ein super Geschenk für Freunde und Familie.





Die Herstellung ist wunderbar einfach und man braucht nicht unnötig viele Küchengeräte, ein Stabmixer reicht. 
Wer einen "Blender" hat, der darf sich jetzt glücklich schätzen, denn damit geht es richtig flott.
Und so geht es: 

Wir brauchen:

- eine halbe Chili Schote,
- 1 Zehe Knoblauch
- frischen Salbei, Rosmarin & Thymian
- grobes Meersalz 

Alle Mengen wie ihr es mögt. Ich werde hier aber noch ergänzend ein Video posten, dort könnt ihr euch orientieren.

Und so geht es: 

Wer einen Blender hat gibt alles in den Blender und mixt es ein Mal ordentlich durch, bis alle Zutaten ein homogenes Salz ergeben.
Dann könnt ihr das Salz umfüllen. Es nimmt die Feuchtigkeit der Kräuter und Co auf und kann sofort in Flaschen, Gläschen... gefüllt werden.

Wer keinen Blender hat, macht es einfach wie ich:

Wir zerkleinern alle Zutaten grob, bis auf das Salz natürlich... Die Kräuter, der Knoblauch und die Chili werden mit dem Salz in ein hohes Gefäß gegeben und nun rücken wir mit dem Stabmixer beileibe und zerkleinern Alles, bis die Kräuter komplett zerkleinert sind und mit dem Salz eine homogene Masse ergeben. 
Mit dem Rest verfahren wir wie oben beschrieben.

Ihr seht: Super einfach 
Und es ist wirklich lecker und nicht vergleichbar mit den Kräutersalzen aus dem Einzelhandel